TestBericht: Die mobile Wunderkiste

Jeder Reise-/Landschaftsfotograf kennt das Problem. Die Speicherkarten sind voll, was wäre wenn….eine Karte verloren oder kaputt geht?! Das Notebook liegt vielleicht in der Unterkunft, diese erreicht man erst vielleicht erst in einigen Stunden oder sogar Tagen wieder.
Es gibt mittlerweile einige mobile Speicherlösungen, eine davon möchte ich Euch heute vorstellen.

Der „MPortable“ bietet allerlei nützliche Funktionen für uns Fotografen. Er verfügt über einen eingebauten Kartenleser für microSD, SD sowie CF Karten und wahlweise über 126GB, 240GB und 512GB(erhältlich in Laufe Q1 /2016) Speicherkapazität. Vor dem Kopiervorgang werden die Daten auf der Karte geprüft, wenn einige schon auf der Fesplatte vorhanden sind werden diese übersprungen, neue Daten werden kopiert. Der Kopiervorgang dauert bei einer vollen 32GB Karte ungefähr 30min – je nach Kartentyp. Beim MPortable werden jede Daten kopiert – auch RAW und Videos. Dies war bei manchen portablen Lösungen nicht möglich – viele konnten nur JPEG kopieren.

Ein weiterer Vorteil des MPortable ist die Verwendung einer SSD. Viele Mitbewerber verwenden „normale“ HDDs, welche vor allem bei Reisen einige Nachteile bieten. Mir selbst sind auf Reisen schon 2x externe Festplatten defekt geworden – der grosse Feind herkömmlicher Festplatten sind Erschütterungen. Diese spielen bei einer SSD keine Rolle mehr, für Reisen ist daher dies Art von Festplatte von Vorteil._MG_3490_backup_archivierung_mportable-0622adcc

Die Daten befinden sich nun auf dem MPortable – natürlich möchte man sich diese auch ansehen. Der MPortable selbst verfügt über keinen Bildschirm, jedoch gibt es eine sehr hilfreiche Funktion: WLAN

Per WLAN lässt sich der MPortable über Tablets und Smartphones steuern. Auf der Homepage ist das APP für iOS und Android verfügbar. Mit dieser App ist es möglich, die Bilder anzusehen, zu löschen, umbennen,.. > einfach gesagt, schon vor Ort eine Auswahl zu erstellen, sodass man zuhause eine bessere Übersicht hat.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Ein weiterer Vorteil der WLAN-Funktion ist die Möglichkeit zur Verwendung der MPortable als WiFi Hotspot, Accesspoint & Netzwerkspeicher. Über den integrierten LAN Anschluss könnt Ihr z.B. eine Verbindung zum Netzwerk / Switch herstellen und diesen dann per WLAN verwenden. So können gleichzeitig mehrere Geräte (Notebook, SmartPhone, Tablet) auf das Netzwerk / Internet zugreifen.  Natürlich kann man den MPortable auch über ein USB Kabel an den PC/Notebook anschliessen und ihn als externe Festplatte verwenden.

_MG_3498_WiFi_Hotspot_Accesspoint-b59830cc

Die Entwickler von MPortable haben sich so ihre Gedanken beim MPortable gemacht. Er muss leicht und handlich sein. Mit 140mm x 80mm x 25mm und 230 Gramm ist ihnen das ganz gut gelungen. Der verbaute 1GHz Dual Core Prozessor mit 1GB RAM hat genug Power für die Anzeige von Videos, Vorauswahl der RAW-Bilder, usw. Oft aber wird an den Akkus gespart. Wenn man auf Reisen ist, hat man oft nicht jeden Tag die Möglichkeit, seine elektronischen Geräte aufzuladen.

Der MPortabel hat hier einen grossen Vorteil – ein eingebauter 4.000mAh Akku. Dieser hält das Produkt sehr lange am laufen, es können damit einige Kopiervorgänge durchgeführt werden. Diese Akku-Power lässt sich jedoch nicht nur für den MPortable selbst nutzen. Per USB kann man z.B. das Handy, Tablet, die Kamera, uvm. aufladen. Der MPortable wird als mobile Powerbank verwendet._MG_3649-Bearbeitet-c043ff74

Alles in allem überzeugt der MPortable sehr! Vor allem für Reisefotografen ist der durch die Verwendung von SSD, WLAN und dem grossen Akku sehr zu empfehlen und gehört in jeden Fotorucksack 🙂

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten findet Ihr auf der Homepage von MPortable.

About Torsten Muehlbacher

Fotografiebegeisterter Tiroler, 38 Jahre. Unterwegs in der Welt und in den Tiroler Bergen.

Check Also

PhotoMoments: Winterfreuden

Auch wenn die hohen Temperaturen in den letzten Tagen ein wenig am Schnee geknappert haben, …

5 comments

  1. Guck dir mal RAVPower an.
    Verwende es noch nicht aber in Kambodscha das erste mal.
    mit USB Sticks is auch das möglich. lg

  2. Danke! Der hat aber keine eingebaute Festplatte so wie ich das sehe. Also müsste ich zusätzliche FEstplatte oder USBSticks mitnehmen..

  3. Kann man sich auf dieses Teil denn wirklich verlassen? Ich habe verschiedene Sachen durchprobiert und bisher konnte mich nur die HDD von Western Digital einigermaßen überzeugen. Die hat halt den Nachteil das es keine SSD ist.

    Bei anderen Herstellern hatte ich dann das Problem, das mal nicht kopiert wurde, dann musste ich jedes Foto in der App einzeln auswählen…

  4. Hi! Bis jetzt hatte ich keine Probleme – ich vertraue eine SSD auch mehr als einer HDD. Wie schon im Bericht erwähnt, sind mir schon 2 Festplatten auf Reisen defekt geworden.
    Mit dem automatischen Kopieren hatte ich noch keine Probleme.

  5. Alles klar, vielen Dank. Dann werde ich das wohl auch mal ausprobieren.

Kommentar verfassen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen